Monika von Eschenbach und Jana Dettmer – FATA MORGANA Gemeinschaftsausstellung

Monika von Eschenbach und Jana Dettmer – FATA MORGANA Gemeinschaftsausstellung

Unter Fata Morgana verstehen wir allgemein ein Phänomen der Widerspiegelung, das geeignet ist unsere Sinne durch Trugbilder zu täuschen.  Es berührt den empfindlichen  Grat zwischen Realität und Vorstellung. Unter diesem bereits lautmalerischen Begriff haben sich die zwei Künstlerinnen Monika von Eschenbach und Jana Dettmer zusammengefunden, ihre Werke demnächst* vorzustellen und in Bezug zu setzen.

 

Jana Dettmer

engagierte Fachanwältin und Patronin des Kunstsalon Dettmer art projects  ist  erfüllt von der Sehnsucht und Sinnsuche nach dem Unbekannten in uns und dem inneren Wesen von Materie.  Eine große Chance, diese Suche als Aufgabe anzugehen, eröffnet ihr die künstlerische Auseinandersetzung mit Farbe. Farbe sieht sie nicht nur als Mittel zur Gestaltung, sondern als Entdeckung des bisher nicht Sichtbaren. Entsprechend sind ihre Werke nahezu durchgehend geprägt vom Minimalismus der reinen Farbe und ihren schier unendlichen Mischungsverhältnissen. Ihre Herangehensweise im Umgang mit Farben berücksichtigt sowohl ästhetische als auch naturwissenschaftliche Aspekte und deren Wirkung auf den Menschen.

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Monika von Eschenbach

erarbeitete als Architektin Großprojekte (u.a. Flughafen Leipzig/Halle, Kranhäuser Köln) und beschreitet als Künstlerin bereits seit Jahrzehnten neuartige Wege im Bereich von Fotografie und plastischer Arbeit. Die Möglichkeit überhaupt zu denken und künstlerisch tätig werden zu können setzt in jedem Fall einen von Normen freigehaltenen Raum voraus, der die Grundvoraussetzung für und den Ursprung von Innovationen bildet. Dieser Raum ist grenzenlos und zunächst im Denken zu verorten. Aufgabe der Kunst ist neues Denken in gelernten – das bedeutet in alten – Formen zu überführen und dann selbstständig neu zu gestalten. In ihren Arbeiten überschreitet Eschenbach alle Dimensionen. Fläche, Raum und Zeit scheinen sich aufzulösen. Hierdurch entsteht für den Betrachter ein irritierendes Spiel der Wahrnehmung, da das menschliche Auge sich immer fokussieren möchte.

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(ArtExpert I network – PM)

(Textauszüge aus dem in Vorbereitung befindlichen Katalog zur Ausstellung von Jana Dettmer und Monika von Eschenbach.)

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* Maßgeblich ist ein Ende der Corona-Pandemie oder das Erreichen einer vernünftigen und verantwortbaren Situation.